Zitate

  • 13

    Nur noch 13 Tage bis zur Stafetenlesung

    Zitat Nr. 21
    Trotz Rosa, trotz Zetkin
  • 17

    Nur noch 17 Tage bis zur Stafettenlesung

    Zitat Nr. 20
  • 23

    Nur noch 23 Tage bis zur Stafettenlesung

    Zitat Nr. 19
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    Nur noch 31 Tage bis zur Stafettenlesung

    Zitat Nr. 18
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    Noch 39 Tage bis zur Stafetenlesung

    Zitat Nr. 16
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    54
    Zitat Nr. 14
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    60
    Zitat Nr. 13
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    64
    Zitat Nr. 12
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    71
    Zitat Nr. 11
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    Noch 78 mal schlafen bis zur Stefettenlesung

    Zitat Nr. 10
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    82
    Zitat Nr. 9
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    87
    Zitat Nr. 8
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    95
    Zitat Nr. 7
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    Zitat Nr. 6

    „Untrennbar von der ökonomischen Begünstigung war die Überlegenheit des Wissens. Zum Besitz gehörte der Geiz, und die Bevorteilten versuchten, den Unbemittelten den Weg zur Bildung so lange wie möglich zu verwehren. Ehe wir uns Einblick in die Verhältnisse verschafft und grundlegende Kenntnisse gewonnen hatten, konnten die Privilegien der Herrschenden nicht aufgehoben werden. Immer wieder wurden wir zurückgeworfen, weil unser Vermögen des Denkens, des Kombinierens und Folgerns noch nicht genügend entwickelt war. Der Beginn einer Veränderung dieses Zustands lag in der Einsicht, daß sich die Hauptkraft der oberen Klassen gegen unsern Wissensdrang richtete. Seitdem war es das Wichtigste, uns eine Schulung zu erobern, eine Fertigkeit auf jedem Gebiet des Forschens, unter der Verwendung aller Mittel, der Verschlagenheit und der Selbstüberwindung. Unser Studieren war von Anfang an Auflehnung. Wir sammelten Material zu unserer Verteidigung und zur Vorbereitung einer Eroberung.“

    (Suhrkamp-Ausgabe in einem Band, Frankfurt am Main 1983, Band 1, S. 53)

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    Zitat Nr. 5

    „Wollen wir uns der Kunst, der Literatur annehmen, so müssen wir sie gegen den Strich behandeln, das heißt, wir müssen alle Vorrechte, die damit verbunden sind, ausschalten und unsre eigenen Ansprüche in sie hineinlegen. Um zu uns selbst zu kommen, sagt Heilmann, haben wir uns nicht nur die Kultur, sondern auch die Forschung neu zu schaffen, indem wir sie in Beziehung stellen zu dem, was uns betrifft.“

    (Suhrkamp-Ausgabe in einem Band, Frankfurt am Main 1983, Band 1, S. 41)

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    Zitat Nr. 4

    „Er sah in der Befehlsgewalt der leitenden Institutionen und dem Gehorsam der Untergliederungen ein Prinzip, das nicht mit seinem Begriff von Demokratie in Übereinstimmung stand. Auch wies er die Forderung auf absolute Glaubensentscheidung ab, weil diese, wie er sagte, religiösen Charakter habe und ihn an die Beugung vor Obrigkeiten erinnre.“

    (Suhrkamp-Ausgabe in einem Band, Frankfurt am Main 1983, Band 1, S. 32)

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    Zitat Nr. 3

    „Desinteresse für soziale, politische, wissenschaftliche und ästhetische Fragen der Zeit, matte Untätigkeit, geistige Verarmung, nichtssagende Meinungen waren häufiger bei Philistern und auch bei Angehörigen des Bürgertums zu finden, als bei den Massen derer, die von den Kulturinstitutionen abgeschnitten und durch schwere und einförmige Arbeit zermürbt wurden.“

    (Suhrkamp-Ausgabe in einem Band, Frankfurt am Main 1983, Band 1, S. 30)

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    Zitat Nr. 2

    „Wie Generationskämpfe für uns Merkmale ökonomischer Abhängigkeiten waren, in einer Gesellschaft, deren Untergang wir erstrebten, so hatten wir, mit Gewalt, die Bildungsteilung nach Klassenprivilegien beendet.“

    (Suhrkamp-Ausgabe in einem Band, Frankfurt am Main 1983, Band 1, S. 30)

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    Zitat Nr. 1

    „Eurystheus, sein Vetter, rezitierte, mit weinerlicher Stimme, Gedichte und spielte dazu, falsch, die Leier, Herakles aber zog Linos, dem Lehrer, der seinem Schüler weismachen wollte, die einzige Freiheit, die es gäbe, sei die Freiheit der Kunst, den Hut so hart über die Augen, daß ihm das Nasenbein brach, und als der Magister weiterhin behauptete, die Kunst sei zu allen Zeiten unabhängig von jeweiligen Wirrnissen zu genießen, steckte er ihn kopfüber in die Jauchegrube und ertränkte ihn, zum Beweis, daß waffenlose Schöngeistigkeit einfachster Gewalt nicht standhalten kann.“

    (Suhrkamp-Ausgabe in einem Band, Frankfurt am Main 1983, Band 1, S. 20)