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Oktober 18, 2016 fritz

Noch 24 Tage und Nächte bis zum Ereignis in Rostock

Alfred Behrens: „Ich möchte Reklame für Peter Weiss machen“

Der Schriftsteller und Hörspielmacher Alfred Behrens wohnt in Berlin Wilmersdorf und ist ein großer Peter-Weiss-Freund. Ich habe ihn Anfang August am Rüdesheimer Platz im „Landauer“ getroffen, nicht nur um ihm für die Unterstützung für die Stafettenlesung zu danken, sondern auch, um ihn zu einer Idee zu befragen, die er im Zusammenhang mit dem literarischen Marathon in Rostock hatte. Er wird dort nämlich eine Ausstellung zeigen, begleitend zur laufenden Stafettenlesung. Als wir sprachen an jenem schönen Sommerabend war noch nicht so ganz klar, ob und wie wir diese Idee würden umsetzen können. Und so kamen wir vom Hölzchen zum Stöckchen und unterhielten uns eine ganze Zeit blendend und inspiriert. Ich habe deshalb das Interview kaum bearbeitet oder geschnitten und höre es selber gerne noch einmal: Eine schöne Begegnung jedenfalls mit einem außergewöhnlichen Kreativen, über dessen Unterstützung bei unserem Vorhaben wir sehr glücklich sind.

 

Inzwischen duzen wir uns auch, Alfred und ich, und das hat mit einem weiteren Treffen im „Landauer“ zu tun, wo dann schon Ulrike Kretschmer und Robert Beckmann dabei waren, mit deren Unterstützung die Ausstellung tatsächlich umgesetzt und in Rostock im Rahmen der Stafettenlesung zu sehen sein wird – und zu erleben, denn zwischen den Wäscheleinen, von denen Behrens im Interview spricht, wird es auch etwas zu hören geben.

Hier der Ankündigungstext für die Ausstellung:

Alfred Behrens / Ulrike Kretschmer / Robert Beckmann: Der Schatten des Körpers des Ich-Erzählers Rückwärts Fliegend. Text-Bild-Ausstellung und Klang-Korridor zur Ästhetik des Widerstands 2016

Wir haben Die Ästhetik des Widerstands mit der Telefonkamera und mit dem Subjektiven Mikrofon gelesen. So ist eine Text-Bild-Serie entstanden, eine Aneinander-Reihung von Work Prints, die wir in klassischer „Ars Povera / No Budget“-Tradition mit Klammern auf die Wäscheleine hängen. Als Supplement gibt es einen Klang-Korridor, der ausgewählte Szenen des Roman-Essays ins Akustische übersetzt und mit sonifizierten Zuschreibungen aktualisiert.

 

 

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