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August 15, 2016 fritz

Noch 88 Tage und Nächte bis zur Stafettenlesung

Präzise, aber nicht kleinteilig

Der Peter-Weiss-Preisträger 2014/15 Ulrich Peltzer hat vor allem aus der „minutiösen Deskriptivität“ in Weiss‘ Werken, etwa in „Der Schatten des Körpers des Kutschers“, Honig für seine Auseinandersetzung mit dem französischen „Noveau Roman“ gesaugt, wenn er sich etwa an Literatur-Nobelpreisträger Claude Simon „abgearbeitet“ hat. Dazu hat er auch immer wieder die Passagen zum Pergamon-Altar oder zu Géricaults „Floß der Medusa“ aus der „Ästhetik des Widerstands“ gelesen und gestaunt, „wie einer Sätze baut, einen Sound hinkriegt“, die „präzise, aber nicht kleinteilig“ etwas „Freies, etwas Schwebendes“ haben.

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