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September 21, 2016 fritz
Noch 51 Mal schlafen bis zum Ereignis in Rostock

14361274_1405990762751574_1779953712120086905_oAnleitung zum befreiten Lernen

Eine Ausstellung im Rahmen von „Undisciplinary Learning. Remapping the Aesthetics of Resistance“

Am morgigen Donerstag, 22.9.2016, nehmen sich Künstlerinnen und Künstler der „Ästhetik des Widerstands“ an und wollen sie neu ausmessen. Sie treten mit Peter Weiss‘ Überlegungen zu Kunst und Politik in Dialog und fragen nach einem emanzipierenden Lernen im seinem Sinne. In der Ankündigung zur Ausstellung heißt es: „Eine Ausstellung im Rahmen von Undisciplinary Learning. Remapping the Aesthetics of Resistance, kuratiert von Janine Halka, Suza Husse, Julia Lazarus mit Beiträgen von Luis Berríos-Negrón, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro & Anaïs Héraud-Louisadat (Squat Monument), Ha Za Vu Zu, Naomi Hennig, Stine
Marie Jacobsen, Vladan Jeremić & Rena Raedle & Ina Wudtke, Rajkamal Kahlon, Frida Klingberg, Ins A Kromminga & Jannik Franzen, KUNCI Cultural Studies Center, Julia Lazarus, Achim Lengerer, Method Fund, Gabriel Rossell Santillán, RYBN:ORG, Lerato Shadi, Andreas Wutz in einer Szenographie von Luis Berríos-Negrón.
Im DISTRICT Berlin Kunst+Kultur in der Bessemerstraße 2-14, 12103 Berlin  ist um 19 Uhr Eröffnung und um 20 Uhr gibt es dort die Performance „between stamp and mars No:7. if the world doesn’t rock us, we rock the world“ von Ha Za Vu Zu zu erleben.

„Undisciplinary Learning“ nimmt den Roman Die Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss (1916-1982) zum Anlass um aktuelle Wissenspolitiken an den Schnittstellen künstlerischer, politischer und pädagogischer Praxen zu
befragen. Bildung wird in der Ausstellung, den urbanen Interventionen, Begegnungen und Gesprächen als Modus politischer Imagination erprobt, der heterogene Wissensformen anerkennt und den Körper, die Stadt, Beziehungen und Umwelten als Lernorte einbezieht. „Undisciplinary Learning“ kartographiert dabei künstlerische Ansätze im Umgang mit selbstermächtigenden Pädagogiken – vor allem aus feministischen, queeren, linken und dekolonialisierenden Kontexten – die hegemoniale Wissenskulturen radikal in Frage stellen.

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