Stafettenlesung

Stafettenlesung – Ein Jahrhundert in 54 Stunden

  • 0 Begrüßung

    Mit der Vorstandsvorsitzenden der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dagmar Enkelmann, dem Vertreter des Peter-Weiss-Hauses, Stefan Nadolny, und dem Projektverantwortlichen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Friedrich Burschel – alle drei haben später auch ihren Part der „Ästhetik des Widerstands“ gelesen

  • 01 Intro

    Einführung I: Arbeiterbewegung und Kunst; Berlin, 22. Sept. 1937: Heilmann, Coppi und der Erzähler besuchen den Pergamon- Altar; Beschreibung und Interpretation (S.7 – 15; Band I)

  • 02 Dirk Borchardt

    Einführung II: Begründung der Rahmenhandlung; gleicher Tag, Forts.; Heilmann, Coppi und Erzähler gehen nach Besuch des Pergamon-Frieses durch Berlin; über Heilmann, Coppi, Erz.; Heilmanns und Coppis Vorstellungen einer künftigen Gesellschaft; Heilmanns Neuinterpretation des Herakles (S.15 – 25; Band I)

  • 03 Gregor Gysi

    Einführung III: Begründung der Rahmenhandlung; gleicher Tag, Forts.; Coppis Küche; Versuche von Heilmann, Coppi, Erzähler, ihre politische Isolation zu überwinden; Versuche der Komintern, den antifaschistischen Widerstand zu organisieren; die Bildungsbemühungen der Arbeiterschaft; über den Vater des Erz.; über das schwierige Leben in Berlin im Jahr 1937 (S: 25 – 35; Band I)

  • 04 Antje Pautzke

    Einführung IV: Arbeiterbewegung und Kunst; gleicher Tag, Coppis Küche, Forts.; Coppi, Coppis Mutter, Heilmann, Erz. über die Vorgeschichte von Pergamon (S.35 – 43; Band I)

  • 05 Claudia Roth

    Einführung IV: Arbeiterbewegung und Kunst; Geschichte von Pergamon, bis zur Wiederentdeckung und Abtransport des Altars nach Deutschland in der Neuzeit; über Kunst und Kultur (S. 43 – 53; Band I)

  • 06 Anne Schindler

    Arbeiterbewegung und Kunst I: gleicher Tag, Coppis Küche, Fortsetzung; Mühen der Kulturaneignung für die Arbeiter (S. 53 – 60; Band I)

  • 07 Judith Siegmund

    Arbeiterbewegung und Kunst I: sozialistischer Realismus und moderne Kunst; französische Malerei des 19.Jh., Courbet, Millet; Surrealismus und Dadaismus, Theorien der Avantgarde; über Stalinismus (S.60 – 72; Band I)

  • 08 Dagmar Enkelmann

    Arbeiterbewegung und Kunst II: gleicher Tag, Coppis Küche, Forts.; über Kunst, Künstler und Gesellschaft; sozialistischer Realismus vs. moderne Kunst; Bildungsgang von Heilmann, Coppi, Erzähler im ‚Widerstreit‘ zur offiziellen kommunistischen Auffassung (S. 72 – 79; Band I)

  • 09 Elisabeth Wagner

    Arbeiterbewegung und Kunst III: gleicher Tag, Coppis Küche, Forts.; über die Divina Comedia; über Piero della Francesca; Gespräch über Kunst und Kultur am Vorabend der Abreise des Erzählers nach Spanien (S.79 – 88; Band I)

  • 10 Alfred Behrens

    Einheitsfrontproblematik I: der Erzähler am Mittwoch, 22. Sept. 1937, vor der Abreise nach Spanien, in der Wohnung seiner Eltern in Berlin; Übergang zu traumhaft-surrealer Passage: Erscheinen des Vaters aus dem Fussboden, Flug des Erzählers über die Stadt (S.88 – 95; Band I)

  • 11 Klaus Kolb

    Einheitsfrontproblematik II: vor seiner Reise nach Spanien besucht d. Erz. seine Eltern in Warnsdorf, Tschechoslowakei; Reminiszenzen zwischen Erz. und Vater: Kindheit des Erz. in Bremen (S. 95 – 100; Band I)

  • 12 Bini Adamczak

    Einheitsfrontproblematik II: „Februarkämpfe“ in Bremen 1919; Revolutionserinnerungen des Vaters; Analyse der verlorenen Revolution in Deutschland 1918-1919; politische Entwicklung des Vaters

  • 13 Refpolk

    Einheitsfrontproblematik III: Warnsdorf, Morgen des folgenden Tages: die politische Entwicklung des Vaters und die Entwicklung von SPD und KPD Ende 1920; über das damalige Nichtzustandekommen einer Einheitsfront, über den Wiedereintritt des Vaters in die SPD; über Stalinismus; über Radek

  • 14 Erich Schaffner

    Einheitsfrontproblematik IV; Warnsdorf: über die Untergrundtätigkeit des Erz. in Deutschland; über Vater und Mutter des Erz. in Deutschland zu Beginn der 30er Jahre; Biographisches zu Vater und Mutter; der Erz. fragt sich, „wie… das alles geschildert werden“ könnte

  • 15 Markus Beckedahl

    Einheitsfrontproblematik V; Warnsdorf: über die Schwierigkeit, dies alles zu beschreiben; über die Schwierigkeiten der SPD und KPD, nach 1933 eine Einheitsfront zu bilden; Versuche einer Faschismusdefinition

  • 16 Alfons Söller

    Einheitsfrontproblematik VI; Warnsdorf: über den sozialdemokratischen Reformismus und die Verbürgerlichung der SPD in der Weimarer Republik und im Exil; über die Schwierigkeiten der kommunistischen Widerstandskämpfer im Untergrund, von aussen (Faschismus) und von innen (Stalinismus) bedroht

  • 17 Rüdiger Vogler

    Einheitsfrontproblematik VII; Warnsdorf: über Paris während der Kommune; Stalinprozesse; über den Vater d. Erz.; über Wehner, Münzenberg

  • 18 Annegret Hahn

    Einheitsfrontproblematik VII; der Lutetia-Kreis und Münzenbergs wachsende Schwierigkeiten bis zu seinem Ausschluss aus der Partei; die unmögliche Einheitsfront; Wehners Position; Abschied des Erz. vom Vater

  • 19 Maria Radomski

    Arbeiterbewegung und Kunst IV; Warnsdorf: über den Hass; über die Verbundenheit des Erz. mit der UdSSR; über Brueghel; über Kafkas Schloss; über Sexualität

  • 20 Ulrich Schreiber

    Arbeiterbewegung und Kunst V; Warnsdorf: Vergleich Neukrantz/Kafka, Arbeiterliteratur und bürgerliche Literatur; über Kunst und Kultur; über die Intellektuellen und die Arbeiterklasse; über Gramsci; die Situation in Warnsdorf verschlechtert sich

  • 21 Jörg Zimmer

    Einleitung: Der Kampf um die spanische Republik I: Herbst 1937, der Erz., aus Warnsdorf angereist, reist mit Ayschmann durch Spanien; über Gaudís Architektur; über die militärische Lage; Reiseeindrücke

  • 22 Nina Abrahams

    Einleitung: Der Kampf um die spanische Republik II: in Albacete; der autoritäre Heerführer Marty; autoritäre vs. lockere Führung einer Revolutionsarmee; eine Don Quijote-Satire und ein kämpferisches Wandbild; entmutigende Richtungskämpfe in Partei und Armee

  • 23 Dota

    Einleitung: Der Kampf um die spanische Republik III: Beschreibung Cueva la Potita; die  Sanitätsausbildung des Erz.; Hodanns Leben und Schicksal; Hodanns Menschlichkeit

  • 24 Peter Jehle

    Zentralismus und Demokratie I: Cueva: Hodanns Luxemburgismus, Hodanns Kampf gegen den Dogmatismus der Armee- und der Parteiführung; auch der Arbeiter Münzer vertritt diese Position

  • 25 Klaus Theweleit

    Zentralismus und Demokratie II: Cueva: Hodann und KPSp-Vertreter Gomez über die Entwicklung der Linken in Spanien seit Mitte des 19. Jh.; Taktik der KPSp seit 1931 (Republik); Volksfront; über Caballero, Nin; über Trotzkismus

  • 26 Ulrika Rinke

    Zentralismus und Demokratie III: Cueva: Fortsetzung des Gesprächs beim Spaziergang  im Garten; die Position des Anarchisten Münzer, über autoritäre Führung, Paktieren und doppelte Moral; Ayschmann besucht eine Prostituierte

  • 27 Manfred Haiduk

    Reflektion zum Problemkreis Kampf und Bewußtsein I: Cueva, 7. Nov. 1937: Feier des 20. Jahrestages der Oktoberrevolution/Geburtstag des Erz.; die widerspruchsvolle Einheit der Revolutionäre; Hodanns Loblied auf die UdSSR; Hodanns kulturelle Förderung der Rekonvaleszenten; Hodann über Literatur; Hodanns politische Gefährdung

  • 28 Lukas Gabriel

    Reflektion zum Problemkreis Kampf und Bewußtsein II: Cueva: Besuch von Lindbaek,  Ehrenburg, Bredel, Stahlmann, Mewis; Kritik an Hodanns Position zur Sexualität; über den Führungsstil in der Armee; Bredels und Ehrenburgs Literaturverständnis; unterschwellige Verdächtigungen gegen Hodann

  • 29 Christian Holtzhauer

    Reflektion zum Problemkreis Kampf und Bewußtsein III: Cueva, Anfang Januar 1938,  Hodann bereits in Denia; Erz. einen Tag vor der Abreise nach Denia; Erz. besucht spanische Bauern; Erz. über Arbeiterliteratur; Arbeiterklasse und linke bürgerliche Intellektuelle; über proletarischen Internationalismus; ‚Emigranten‘ vs. ‚politisch Verbannte“

  • 30 Stefan Nadolny

    Was ist Wahrheit? I: Denia: Anfang 1938; schlechter Zustand der Krankenstation;  Lindbaek und Grieg zu Besuch in Denia; über  die Schwierigkeiten wahrheitsgetreuer Berichterstattung

  • 31 Monchi

    Was ist Wahrheit? II: Denia: mit dem Gang des Bürgerkriegs verschlechtert sich die Situation auch in Denia; über Grieg; Mewis in Denia; die stalinistische Entwicklung in der UdSSR wirft Schatten auf Denia

  • 32 Jan Loheit

    Was ist Wahrheit? III: Denia, 2. bis 15. März 1938; in Moskau finden die Schauprozesse gegen Bucharin, Krestinski u.a. statt; Hodanns, Griegs, Marcauers Interpretation der Prozesse

  • 33 Peter Grohmann

    Was ist Wahrheit? III: Niedergang der spanischen Republik; Anschluss Österreichs; der Sog des Geschehens (S.299 – 305)

  • 34 Friedrich Burschel

    Conclusio I: Ohne Einheit kein Sieg: Denia, Sommer 1938: die Situation in Spanien verschlechtert sich rasch; Marcauer beharrt auf anarchistischen Positionen, verteidigt die POUM und verurteilt die Hinrichtung Nins; Marcauer wird verhaftet (S.305 – 314)

  • 35 Brigitte Maria Mayer

    Conclusio II: Was ist Wahrheit?: Denia, Ende Sommer 1938: Erz. erhält einen langen Brief von Heilmann mit dessen Herakles-lnterpretation (S.314 – 320)

  • 36 Steffen Kühne

    Conclusio III: Was in Spanien verloren wurde: Denia, Anfang September 1938: Über die In- ternationalen Brigaden; Erz., Hodann, Lindbaek besichtigen den Artemis-Tempel bei Denia; über die Gründung Hemeroskopeions (später: Denia) durch Seefahrer aus Phokaia vor 2500 Jahren; Geschichte Spaniens bis zum Beginn des Bürgerkriegs (S.320 – 330)

  • 37 Reiner Diederich

    Conclusio IV: Widerstand und Kunst: Spanien: Sept. 1938: kurz vor seiner Abreise aus Spanien trifft der Erz. in Valencia Ayschmann; Kunstgespräch in einer Apfelsinenpflanzung über Picasso, Géricault, Goya (S.330 – 341, Band I)

  • 38 Achim Lengerer

    Conclusio IV: Widerstand und Kunst: über die Kulturaneignung des Erz.; Ayschmann über den Tod (S.341 – 346)

  • 39 Arnd Beise

    Conclusio IV: Arbeiterbewegung und Kunst: Forts. des Kunstgesprächs über Picasso, Géri- cault, Goya, Delacroix; über Menzel, Koehler, Munch; der Erz. beschreibt Ayschmann die Gedanken seines Vaters über Proletarier und Kultur; über die Eltern des Erz.; über Aysch- mann; Abreise des Erz. (S.347 – 361)

  • 40 Enoka Ayemba

    Das Floß der Medusa I: Erz. trifft, aus Spanien kommend, am 20. Sept. 1938 in Paris ein; über die französische Kolonie Senegal; über die Unglücksfahrt der Medusa, Bau des Flosses und Verlassen des Wracks (S.7-13; Band II)

  • 41 Hanjo Kesting

    Das Floß der Medusa II: Paris, am nächsten Morgen: Erz. geht durch die Strassen; Gescheh- nisse auf dem Floss; über Géricault und das Entstehen der Konzeption seines Bildes; Erz. beschliesst in die Kommunistische Partei einzutreten; die Stadt Paris (S.13 – 21; Band II)

  • 42 Simone Pirnke

    Das Floß der Medusa III: Paris: Über Géricaults Floss der Medusa; Géricaults Arbeit und Schicksal; Vergleich Géricault und Poussin; Géricaults Platz in der bildenden Kunst (S.21 – 33; Band II)

  • 43 Renate Krößner

    Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs: Über die politische Situation in Paris vor der Besetzung des Sudetenlandes durch Deutschland; Mont- martre zur Zeit van Goghs; über Meissonnier; über Sassetta; über die Politik der Westmächte und das Friedensabkommen von München (S.33 – 44; Band II)

  • 44 Regina Goldmann

    Individum und Organisation: Der Fall Münzen- berg I: Paris: Niedergeschlagenheit und Ratlosigkeit des Erzählers; Katz rät ihm, nach Schweden zu gehen; Katz über Jugend und Werdegang Münzenbergs; die wachsende Kluft zwischen Münzenberg und der Partei; über Münzenberg und Wehner; Katz besucht eine Romnja (S.44 – 54; Band II)

  • 45 Thomas Krüger

    Individum und Organisation: Der Fall Münzen- berg II: Paris, Oktober 1938: Münzenberg anlässlich eines Besuchs von Erz. und Hodann über seinen Werdegang; Münzenberg über Kunst, besonders über Dadaismus; Theorie von den zwei Polen der Revolution; über Lenins Aufenthalt in Zürich; Lenin und Trotzki; Lenin und die Dadaisten in der Spiegelgasse; Lenins Arbeitsräume im Kreml; Katz verlässt das Zelt der Romnja

  • 46 Hans Höller

    Individuum und Organisation: Der Fall Münzenberg III: Paris: der Erz. über Marx, Engels, Balzac; Annäherung der Positionen Hodanns und Münzenbergs; zunehmende Existenzprobleme des Erzählers; der Erz. hält sich in einem Kinderheim für spanische Kriegswaisen in La Breviere auf; über Meryon; Erkrankung des Erz. (S.65 – 77; Band II)

  • 47 Sookee

    Zur Situation im Schwedischen Exil I: Stockholm, Anfang Feb. 1939: Bischoff in Stockholm in U-Haft, macht kurz vor ihrer Abschiebung nach Deutschland einen Stadtrundgang; Biographie Bischoff (S.77 – 85; Band II)

  • 48 Jürgen Hasselt

    Zur Situation im Schwedischen Exil II: Stock- holm Anf. Feb. 1939: Ankunft des Erzählers in Stockholm; Kritik an der politischen Haltung Schwedens; über die Reise des Erzählers nach Schweden im Nov. 1938; die Arbeit des Erzählers bei Alfa Laval, sein Leben in Schweden; erneuter Kontakt des Erz. zum kommunistischen Widerstand (S. 86 – 95; Band II)

  • 49 Karl Heinz Götze

    Zur Situation im Schwedischen Exil III: Stockholm: Erzähler trifft Rogeby; Rogebys schwerer Werdegang (S.95 – 99; Band II)

  • 50 Martin Stefke

    Zur Situation im Schwedischen Exil IV: Stockholm: Rogeby für Parteilosigkeit des Erzählers; Rogeby über die schwedische KP, über die Intellektuellen und die Partei; Bischoff soll vor der Auslieferung bewahrt werden (S.100 – 105; Band II).

  • 51 Hella Ehlers

    Zur Situation im Schwedischen Exil V: Stockholm, vor dem Zusammentreffen des Erzählers mit Rogeby; über die Einsamkeit des Erzählers in den vergangenen drei Monaten; Kritik an der schwedischen (Flüchtlings-)Politik; Bischoff wird aus dem Gefängnis entlassen (S.105 – 112; Band II)

  • 52 Walter Kaufmann

    Zur Situation im Schwedischen Exil VI: Stockholm, Ende März 1939: Bemühungen des Erzählers, seine Eltern aus der Tschechoslowakei nach Schweden zu holen; Kritik an der schwedischen (Flüchtlings-)Politik; Bischoffs Tätigkeit in Stockholm; der Erzähler erhält Fremdenpass und Arbeitsbewilligung (S.112 – 119; Band II)

  • 53 Jürgen Reimer

    Opfer oder Handelnder? I: Stockholm, Anfangs Mai 1939: über Géricault; über Meryon; Erz. wird von Visionen bedrängt, surrealistische und expressionistische Passage; Erzähler geht zu Hodann (S.119 – 124; Band II)

  • 54 Roland Nietzhold

    Opfer oder Handelnder? II: Stockholm (Forts.): über Hodanns Tätigkeit; Hodann über Münzenberg; Hodanns Position in Übereinstimmung mit Münzenberg; über Mewis; über den Widerstand in Deutschland; über Hodann; Brecht soll besucht werden (S.124 – 131; Band II)

  • 55 Barbara Englert

    Opfer oder Handelnder? III: Erzähler bei Rosa- linde von Ossietzky; über Ossietzky; über Rosa- lindes Eltern; über Nobelpreis und Tod ihres Vaters; über Toller; über die Isoliertheit von Rosalinde und Erzähler (S.131 – 138; Band II)

  • 56 Georg Lichtenstein

    Am Rande des Abgrunds I: Erzähler über Rosalinde; Tollers Tod; über die politische Situation; Annäherung der UdSSR an Deutschland; Besuch bei Brecht wird organisiert; über Tombrock (S.138 – 144; Band II)

  • 57 Sewan Latchinian

    Am Rande des Abgrunds II: erster Besuch bei Brecht auf Lidingö; über Brecht; Brecht, an Carrar arbeitend, lässt sich über das Ende der spanischen Republik berichten; über Brueghel; über Weigel, Steffin, Berlau (S.144 – 152; Band II)

  • 58 Manfred Keiper

    Am Rande des Abgrunds III: Epilog auf Spanien: im Juli 1939 fahren Gallego und Stahlmann an der schwedischen Küste vorbei Richtung Leningrad; Gallego über die letzten Kämpfe in Spanien und seine Flucht (S.153 – 159; Band II)

  • 60 Karl Bruckmaier

    Von der Kompliziertheit einer historischen Situation und ihrer Beurteilung vom Klassenstandpunkt II: Stockholm, letzte Augusttage 1939: Gespräch des Erz. mit Rosalinde über Ursachen des kommenden Krieges; Zweifel und Kritik des Erz. am Verhalten der Kommunisten; über Toller; über Rosner; über Tätigkeit des Erz. als Übersetzer für Rosners Komintern-Zeitschrift ‚Die Welt‘ (S.171 – 176; Band II)

  • 61 Katrin Röggla

    Reflexion über die Ursachen historischer Geschehnisse I: gleicher Tag; Erzähler bei Brecht; Beginn einer Reihe von ‚Arbeitsgesprächen‘ zum Engelbrekt-Projekt, während die Deutschen in Polen einmarschieren; Ursprung der Engelbrekt-ldee; erste Szenen (S.176 – 188; Band II)

  • 62 Johannes Wollbold

    Reflexion über die Ursachen historischer Geschehnisse II: Forts. der Engelbrekt-Arbeitsgespräche: der Kampf um die Vorherrschaft in Skandinavien im Spätmittelalter abwechselnd mit Passagen über das Kriegsgeschehen im Sept. 1939; Sieg Margaretas über Albrecht und Gründung der Kalmarer Union (S.188 – 201; Band II)

  • 63 Wolfgang Spielvogel

    Von der Kompliziertheit einer historischen Situation und ihrer Beurteilung vom Klassenstandpunkt III: Erz. besucht Ende Okt. 1939 die lebensmüde Rosalinde im Spital; über die Beziehung des Erzählers zu Brecht; Erzähler bei Rosner; über Rosner; die Schwierigkeiten der Kommunisten in Schweden nach dem deutsch-sowjetischen Freundschaftsvertrag (S.201 – 211; Band II)

  • 64 Sven Hartleb

    Reflexion über die Ursachen historischer Geschehnisse III: Ende Nov. 1939, kurz vor Beginn des finnisch-sowjetischen Kriegs; Wiederaufnahme der Arbeit am Engelbrekt; Schwierigkeiten und Sinn des Befassens mit der Vergangenheit; Ursprünge Engelbrekts und erstes Eintreten für das niedrige Volk (S.211-222; Band II)

  • 65 Harald Schumann

    Von der Kompliziertheit einer historischen Situation und ihrer Beurteilung vom Klassenstandpunkt IV: Erzähler bei Rosner; Warnke und Verner wegen antideutscher Umtriebe in Schweden inhaftiert; die kollaborationistische Haltung Schwedens, das Finnland im Krieg gegen die SU unterstützt (S.222 – 227; Band II)

  • 66 Asta Nechajute

    Reflexion über die Ursachen historischer Geschehnisse IV: über den Verlauf der schwedischen Bauernkriege; Engelbrekt erscheint zunehmend als ein Vertreter der neuen bürgerlichen Klasse; sein Verhalten dient objektiv nicht den Bauern, sondern der schwedischen Aristokratie (S.227 – 239; Band II)

  • 67 Ulrich Meckler

    Reflexion über die Ursachen historischer Geschehnisse V: Januar 1940: Brecht, kränklich, will Engelbrekt-Projekt aufgeben; zunehmende Kommunistenhetze in Schweden; Rosners Tätigkeit; die unhaltbare Position der Kommunisten nach dem deutsch-sowjetischen Freundschaftsvertrag; zunehmend antikommunistische Position Hodanns; schwindendes Interesse Brechts an Engelbrekt (S.239 – 248; Band II)

  • 68 Robert Stadlober

    Reflexion über die Ursachen historischer Geschehnisse VI: die letzten Kämpfe Engelbrekts und der wachsende Terror gegen die schwedischen Kommunisten; Kritik an Engelbrekt; Abbruch des Projekts kurz nach dem 12. März 1940 (S.248 – 255; Band II)

  • 69 Edgar M. Böhlke

    Die Geschichte der Arbeiterbewegung Schwedens I: Positionsbestimmung des Erz.: wachsende Zugehörigkeit zu Schweden trotz ‚Existenz einer andern Sprache in mir‘; Brecht arbeitet am Caesar-Roman; Ström bei Brecht; über die Geschichte der schwedischen Sozialdemokratie von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg (S.255 – 268; Band II)

  • 70 Ralph Kirsten

    Die Geschichte der Arbeiterbewegung Schwedens II: Fortsetzung Bericht Ström: Entwicklung der SP Schwedens bis 1917; 1917 Gründung eines Linksverbands durch SPS- Linke; über Brechts Arbeit; über Lenins Aufenthalt in Stockholm 1917; die unvereinbaren Positionen Ströms und Lenins (S.268 – 279; Band II)

  • 71 Wolgang Fritz Haug

    Die Geschichte der Arbeiterbewegung Schwedens III: Parallelmontage von Aussagen Ströms und Rogebys über die schwedischen Arbeiteraufstände von 1917 und über die Entwicklung Schwedens von 1917 bis 1919 (S.279 – 287; Band II)

  • 72 Laura Valentukeviciute

    Die Geschichte der Arbeiterbewegung Schwedens IV: Fortsetzung der Berichte Ström/ Rogeby; die schwedische Linke zwischen sowjetischen und eigenen Interessen; 1924 und 1929 Spaltung der KPS; Verfall der schwedischen Linken (S.288 – 298; Band II)

  • 73 Gila Lustiger

    Die Geschichte der Arbeiterbewegung Schwedens V: Abschluss der Berichte von Ström und Rogeby; fortdauernder Zwist zwischen KPS-Splitterparteien und SP; Über die notwendige Zusammenarbeit zwischen Arbeiterklasse und Intellektuellen; Zusammenfassung der Positionen Ströms und Rogebys (S.299 – 305; Band II)

  • 74 Rainer Gerlach

    Conclusio I: Projektion der Niederlage am Beispiel der Engelbrekt-Bearbeitung; der Erzähler über sein Hineinwachsen in die schriftstellerische Tätigkeit als ein ‚Chronist, der gemeinsames Denken wiedergab‘; Erz. über das blutige Ende Engelbrekts (S.306 – 310; Band II)

  • 75 Karl-Heinz Braun

    Conclusio II: Zur Verschiedenheit der Exilsituation und -sicht im Augenblick der Flucht; April 1940: Brecht, in Panik, packt für die Abreise nach Finnland; lange Listen von Brechts Büchern, einer Summe der abendländischen (literarischen) Kultur, die vor den Nazis gerettet werden sollen; Brecht war für den Erz. ‚mein Freund nicht, doch mein Lehrer‘  (S.310 – 319; BandII)

  • 76 Carl Waßmuth

    Von der Kompliziertheit einer historischen Situation und ihrer Beurteilung vom Klassenstandpunkt V: Erz. über die in seinem Alter stehenden deutschen Besetzer Dänemarks; Rosner verteidigt das Vorgehen Deutschlands und der Sowjetunion; die politisch unhaltbare Lage der KP; Brecht verlässt Schweden (S.319 – 326; Band II)

  • 77 Nina West

    Im Angesicht des Nichtfassbaren I: Schweden, Mai 1940: Erz. besucht seine Eltern, die eben in Schweden angekommen sind; Mutter geisteskrank; Bericht des Vaters über die Flucht der Eltern vor den Naziarmeen 1939- 1940 durch die Tschechoslowakei, Polen, Russland, Lettland (S.7 – 20; Band III)

  • 78 Loopmilla

    Im Angesicht des Nichtfassbaren II: Herbst 1940 bis Frühjahr 1941: Bekanntschaft des Erz. mit Boye; Boyes Leben und Werk; Münzenbergs Tod; Erz. über seine schriftstellerische Arbeit; Selbstmord Boyes und Horrorvision der Mutter (S.20 – 36; Band III)

  • 79 Ulrich Peltzer

    Im Angesicht des Nichtfassbaren III: Ende April 1941 in Hodanns Wohnung: Hodann und der Erz. über Boyes Leben, Werk, Tod; Erz. über seine schriftstellerische Arbeit; zunehmende Hoffnungslosigkeit des kranken Hodann und Entfremdung von der KP und der UdSSR (S.36 – 48; Band III)

  • 80 Robert Beckmann

    Die Organisierung des Widerstands I: Mai 1941: Svensson (= Wehner) arbeitet im Auftrag der Komintern im schwedischen Untergrund am Aufbau des Widerstands; Svenssons gespannte Beziehungen zu Arndt (= Mewis) und zur UdSSR (S.48 – 58; Band III)

  • 81 Sabine Friedrich

    Die Organisierung des Widerstands I: die Leidensgeschichte des schwedischen Kommunisten Mineur; ein Widerstandskämpfer soll nach Deutschland eingeschleust werden (S.58 – 66; Band III)

  • 82 Mudu

    Die Organisierung des Widerstands II: am  29. Juni 1941 beginnt Bischoff in Göteborg ihre illegale Überfahrt nach Bremen; Schilderungen dieser Fahrt, abwechselnd mit Beschreibungen der Vorbereitungen, die dieser Fahrt vorausgingen

  • 83 Jeanine Meerapfel

    Die Organisierung des Widerstands III:  Stockholm, 8. Juni 1941 (vor Bischoffs Reise  nach Bremen): Funk (Wehner) und Bischoff treffen sich bei der Kirche von Lovö; Kulturgespräch; Bischoff erhält von Funk ihren Auftrag; Rivalität Mewis/Wehner

  • 84 Peter Schmidt

    Die Organisierung des Widerstands III;  Ankunft von Bischoff in Bremen, wo sie  sogleich in einen Bombenalarm gerät

  • 85 Roger Behrens

    Reflektion I: Ästhetik und Widerstand: AngkorKapitel: Stockholm, Herbst 1941; Stahlmann und Erz. auf dem Weg zu Rosner; Erz. über seinen Eintritt in die Partei; über Stahlmann; Stahlmanns ausführliche Schilderung der Tempel von Angkor

  • 86 Inge Schmidt

    Die Organisierung des Widerstands IV: Leben im schwedischen Untergrund: Konspiratives Treffen Funk (Wehner)/Stahlmann/Erz. bei Rosner; negativer Bescheid Bischoffs; Funks Auffassungen und Pläne; Bericht des aus Deutschland zurückgekehrten schwedischen Ingenieurs Nyman von der Judenvernichtung; dem Wunsch des Erz., illegal nach Deutschland  zu reisen, wird von der Partei nicht entsprochen

  • 87 Ursula Krechel

    Reflektion II: Die Frage nach der Schuld: über den Tod der Mutter; über die Judenvernichtung; der Vater über die an der Entwicklung in Deutschland schuldige Grossindustrie; über Dürers Melencolia

  • 88 Andreas Rüttenauer

    Die Organisierung des Widerstands V: Erz. über seine schriftstellerische und illegale Tätigkeit; Positionen und Rivalitäten von Funk (Wehner), Arndt (Mewis), Stahlmann, Rosner

  • 89 Hermann Gremliza

    Die Organisierung des Widerstands V: über Wehners Tätigkeit und seine heillose Verstrickung in die Richtungskämpfe im Untergrund; über den Stalin-Terror

  • 90 Jens-Fietje Dwars

    Die Organisierung des Widerstands VI: das Ende des schwedischen Untergrunds: Hodann läuft zu den Engländern über; März 42: Verhaftung Funks (Wehners), dann Spionageprozess gegen ihn; Sommer 42: Verhaftung S. Hanssons, Mineurs, dann Mewis‘ und Henkes

  • 91 Hans Coppi

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ I: Berlin, 29. August 1942: Heilmann, Coppi und Bischoff während eines Bombenangriffs in der Marienkirche; über Herakles; über Heilmann, Coppi und den Berliner Untergrund, besonders über die „Rote Kapelle“ (Schulze-Boysen/Harnack-Organisation); Bischoffs Erlebnisse seit ihrer Ankunft in Deutschland

  • 92 Thomas Ebermann

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ II: Herkunft und Weg der Mitglieder der RK in den Widerstand, besonders von Coppi, Heilmann, Schulze-Boysen; unter den Leitern nur Guddorf Kommunist; der Code der RK ist geknackt worden; vergeblicher Versuch Heilmanns, die Gruppenmitglieder zu warnen

  • 93 Sabine Kebir

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ III: Berlin, Abend und Nacht vom 29. zum 30. Aug. 1942; letzte Stunden vor der Verhaftung der Mitglieder d. RK; die Widerstandskämpfer bei Kuckhoff, Stäbe, Hübner versammelt; Kulturdiskussionen; über einzelne Mitglieder der RK; über die Zusammenarbeit von bürgerlichen Intellektuellen und Künstlern mit Arbeitern und Kommunisten im Widerstand

  • 94 Tanja Kinkel

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ IV: Plötzensee, 22. Dez. 1942: wenige Stunden vor der Hinrichtung der Mitglieder d. RK;  Heilmanns langer Abschiedsbrief an den Erz. (Brief ‚an Unbekannt‘); Heilmann über Libertas Schulze-Boysen, ihre Familie, ihren Verrat und über seine Zuneigung zu ihr

  • 95 Gunilla Palmstierna-Weiss

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ V: Plötzensee, 22. Dez. 1942: letzte Stunden und Hinrichtung Libertas‘, Stäbes, Elisabeth Schumachers, Heilmanns, Coppis, Harnacks, Schelihas, Schulze-Boysens, Schumachers, Schulzes, Graudenz‘

  • 96 Eva Geiler

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ VI: Berlin, Sept. 1944: Bischoff, die Überlebende, vergegenwärtigt sich das Geschehen der vergangenen beiden Jahre in Deutschland (und Schweden)

  • 97 Elisabeth Abendroth

    Widerstand am Beispiel der „Roten Kapelle“ VI: Bischoff, die Überlebende, vergegenwärtigt sich die Vernichtung all ihrer Mitkämpferinnen und Mitkämpfer

  • 98 David Salomon

    Das neue Deutschland I: Stockholm, erste Jahreshälfte 1944: Gründungsversammlung und Entwicklung des Kulturbunds unter dem Vorsitz von Hodann

  • 99 Katja Kipping

    Das neue Deutschland I: Aufschwung und endgültiger Verfall der linken Einheit in Schweden

  • 100 Erasmus Schöfer

    Das neue Deuschland II: Kriegsende, Auflösung des Widerstands; konjunktivischer Ausblick auf die Erzählgegenwart; Hodanns Ende; die Rückkehr des Erz. vor den Pergamon-Fries

  • 101 Dank & Schluß

    Mit der Gesamtprojektkoordinatorin Theresa Klaue, dem Projektverantwortlichen im Peter-Weiss-Haus, Stefan Nadolny, dem Projektverantwortlichen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Friedrich Burschel, und dem technischen und künstlerischen Leiter der Stafettenlesung, dem Kameramann Jörg Herrmann